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Theophylline

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Theophyllin ist ein Arzneimittel, das die Bronchien erweitert und die Atmung erleichtert. Es wird vor allem bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, wenn eine länger anhaltende Entspannung der Bronchialmuskulatur erforderlich ist. Wirkung und Wirkungseintritt hängen von der individuellen Dosierung ab. Bitte nehmen Sie Theophyllin genau nach Anweisung ein und beachten Sie mögliche Wechselwirkungen, zum Beispiel mit bestimmten Antibiotika oder Magenmitteln. Bei Nebenwirkungen kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Theophyllin (Theophylline) – Patienteninformation für Österreich

Theophyllin (häufig auch als Theophylline in der internationalen Schreibweise) ist ein bewährtes Arzneimittel aus der Gruppe der Xanthinderivate. Es wird vor allem bei bestimmten Atemwegserkrankungen eingesetzt, um die Bronchien zu erweitern und Beschwerden wie Atemnot zu lindern. Aufgrund einer engen therapeutischen Breite ist eine sorgfältige Dosierung und Überwachung besonders wichtig.

Diese Seite dient der verständlichen Orientierung. Für Ihre persönliche Behandlung sind immer Ihre ärztlichen Vorgaben und die Angaben in der Fach- und Gebrauchsinformation Ihres konkreten Präparats maßgeblich.

1) Grundlegende Produktinformationen

Aspekt Information
Wirkstoff Theophyllin
Arzneimittelgruppe Xanthinderivat; bronchienerweiternd (Bronchodilatator), außerdem entzündungs- und schleimbezogene Effekte
Anwendungsgebiete Asthma (v. a. als Zusatz/bei bestimmten Situationen), COPD/chronische obstruktive Lungenerkrankung (je nach Leitlinie und Situation)
Darreichungsformen Tabletten/Kapseln (teils Retard/retardiert), Tropfen oder andere Formen je nach Produkt
Wichtiger Hinweis Enger Wirkbereich: Spiegelkontrollen können erforderlich sein (v. a. bei Retardpräparaten, Interaktionen, Leber-/Herzproblemen, Rauchen)

2) Wirkprinzip: Wie Theophyllin wirkt

Theophyllin unterstützt die Atmung vor allem durch eine bronchienerweiternde Wirkung. Mehrere Mechanismen tragen dazu bei:

  • Hemmung von Phosphodiesterasen (PDE): Dadurch steigt in Zellen ein Signalstoff (cAMP), was zu einer Entspannung der Bronchialmuskulatur führt.
  • Einfluss auf Adenosinrezeptoren: Adenosin kann bronchienverengend wirken; Theophyllin kann diesen Effekt abschwächen.
  • Entzündungs- und Schleimwirkungen: Theophyllin kann bei bestimmten Patientinnen/Patienten die Entzündungsaktivität und das Schleimmilieu günstig beeinflussen.

Wichtig: Theophyllin ersetzt nicht die typischerweise zentralen Basistherapien (z. B. inhalative Kortikosteroide bei Asthma) – es wird je nach Situation ergänzend eingesetzt.

3) Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung, Abbau, Ausscheidung

Die Wirkung und Sicherheit von Theophyllin hängen stark davon ab, wie viel Wirkstoff im Körper verfügbar ist. Deshalb ist die Pharmakokinetik klinisch besonders relevant.

Aufnahme

Theophyllin wird oral aufgenommen. Bei Retardformen (verlängerte Wirkstofffreisetzung) erfolgt die Freisetzung langsamer, um über längere Zeit stabile Spiegel zu ermöglichen. Die tatsächliche Aufnahme kann jedoch durch Nahrung, Magen-Darm-Funktion und Interaktionen beeinflusst werden.

Verteilung

Theophyllin verteilt sich im Körper, u. a. in die Atemwege. Ein wichtiger Punkt ist die enge therapeutische Breite: Zwischen „wirksam“ und „toxisch“ liegt ein relativ kleiner Bereich.

Abbau (Metabolismus)

Theophyllin wird vor allem in der Leber verstoffwechselt. Damit kann die Aktivität von Leberenzymsystemen stark beeinflussen, wie schnell Theophyllin abgebaut wird.

Ausscheidung

Der überwiegende Anteil wird über die Nieren ausgeschieden – zum Teil als Metaboliten. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann die Gesamtexposition steigen.

Spiegelkontrollen

In der Praxis können Blutspiegel von Theophyllin (TDM) erwogen oder erforderlich sein, insbesondere bei:

  • Retardpräparaten und/oder Dosierungen mit Anpassungsbedarf
  • Älteren Patientinnen/Patienten
  • Lebererkrankungen, schwerer Herzinsuffizienz
  • Gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die Theophyllin beeinflussen
  • Änderung von Rauchverhalten (Rauchen beeinflusst den Abbau)

4) Typische Verwendung: Wofür Theophyllin eingesetzt wird

Theophyllin wird in der Regel zur Erweiterung der Bronchien eingesetzt. Je nach Leitlinienlage und individueller Situation kann es bei Asthma oder COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) als Ergänzung eingesetzt werden.

Mögliche Indikationen (je nach ärztlicher Beurteilung)

  • Asthma bronchiale (insbesondere bei Bedarf einer zusätzlichen Bronchodilatation oder wenn andere Optionen nicht ausreichend wirken)
  • COPD zur Symptomkontrolle bei ausgewählten Patientinnen/Patienten
  • Nacht-/Belastungsbedingte Beschwerden (v. a. im Kontext geeigneter Darreichungsformen und Tagesprofile)
  • Reversible Atemwegsobstruktion (abhängig vom Krankheitsbild und Therapieplan)

In der modernen Behandlung stehen häufig inhalative Therapien im Vordergrund. Theophyllin wird daher oft als add-on oder bei besonderer Situation betrachtet.

5) Timing: Wann und wie einnehmen?

Wie Sie Theophyllin einnehmen sollen, hängt stark von Ihrer Darreichungsform (z. B. Retard vs. nicht-retardiert) und Ihrem individuellen Behandlungsplan ab. Halten Sie unbedingt die Vorgaben für Dosierung und Einnahmezeitpunkte ein.

Allgemeine Grundsätze

  • Regelmäßigkeit ist wichtig: Theophyllin wirkt am zuverlässigsten, wenn es gleichmäßig über den Tag verteilt eingenommen wird (v. a. bei Retardformen).
  • Nicht „nach Bedarf“ wie ein Notfallspray: Theophyllin ist typischerweise keine schnelle Akuttherapie wie kurz wirksame Inhalativa.
  • Retardtabletten nicht teilen/zerdrücken: Falls Ihr Präparat Retard ist, darf die Wirkstofffreisetzung nicht zerstört werden.
  • Gleiche Bedingungen: Wechseln Sie möglichst nicht abrupt zwischen nüchtern und „anders als gewohnt“, besonders bei Retardpräparaten.

Praktische Beispiele (nur als Orientierung)

  • Retardtabletten werden häufig in 12- oder 24-Stunden-Intervallen eingenommen – genau nach Ihrem Rezeptplan bzw. Packungsangaben.
  • Bei mehrmaliger Tagesgabe wird oft eine gleichmäßige Verteilung gewählt, um Schwankungen zu reduzieren.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben: Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Besprechen Sie das Vorgehen mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, vor allem bei Präparaten mit Retardwirkung.

6) Essen, Getränke und Nahrungsinteraktionen

Ernährung kann beeinflussen, wie schnell und wie gut Theophyllin vom Körper aufgenommen wird. Besonders wichtig sind Timing und Verträglichkeit.

Häufig relevante Faktoren

  • Große, fettreiche Mahlzeiten können die Aufnahme verzögern und dadurch den Verlauf der Spiegel verändern.
  • Sehr eiweiß-/carbohydratreiche Umstellungen können indirekt die Magen-Darm-Situation beeinflussen.
  • Koffeinhaltige Getränke (z. B. Kaffee, Energy Drinks) können die Wirkung/Verträglichkeit überschneiden: Beschwerden wie Unruhe, Herzklopfen oder Schlafstörungen können verstärkt auftreten.

Empfehlung für den Alltag

Bleiben Sie bei Ihrer Einnahme möglichst konstant (z. B. immer nach dem Essen oder immer nüchtern – je nachdem, wie es in Ihrem konkreten Plan vorgesehen ist). Wenn Sie merken, dass sich Beschwerden ändern, kann es sinnvoll sein, das Einnahme- und Essverhalten gemeinsam mit Ihrer Apotheke zu überprüfen.

7) Alkohol- und Arzneimittelinteraktionen

Theophyllin hat ein komplexes Interaktionsprofil. Besonders relevant sind Medikamente, die die Leberenzymaktivität verändern oder die Herzfrequenz beeinflussen, sowie Substanzen, die das Nervensystem anregen.

Alkohol

  • Alkohol kann die Verträglichkeit verschlechtern und Nebenwirkungen verstärken (z. B. Übelkeit, Schwindel, Benommenheit).
  • In Kombination mit möglicher Dehydrierung (z. B. bei Durchfall) kann das Sicherheitsrisiko steigen.

Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, Alkohol nur in Maßen zu konsumieren bzw. im Zweifel Rücksprache zu halten – besonders wenn Sie bereits Nebenwirkungen bemerken.

Wichtige Arzneimittel-Kategorien (Beispiele)

Bitte prüfen Sie stets Ihre vollständige Medikation. Häufig diskutierte Interaktionen betreffen:

  • Antibiotika (z. B. bestimmte Makrolide/andere Wirkstoffgruppen, die Abbauwege hemmen können)
  • Antiepileptika (manche beschleunigen, andere bremsen den Abbau)
  • Herz-/Kreislaufmedikamente (Wechselwirkungen bezüglich Rhythmus, Blutdruck oder Spiegeln)
  • Entzündungshemmer und andere häufige Dauerpräparate (je nach Wirkstoff)
  • Rauchen / Nikotin: Regelmäßiges Rauchen kann den Abbau beschleunigen; Rauchstopp oder Reduktion kann zu höheren Spiegeln führen.
  • Andere Bronchodilatatoren und Medikamente gegen Atemwegsbeschwerden: Wirkung kann sich addieren bzw. Nebenwirkungen können verstärkt auftreten.

Klinisch relevante Nebenwirkungszeichen bei Überdosierung/zu hohen Spiegeln

Besonders bei Interaktionen oder Dosierungsänderungen sollten Sie auf Warnzeichen achten. Typische Symptome einer Theophyllin-„Überexposition“ können sein:

  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • starker Kopfschmerz, Zittern
  • Unruhe, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit
  • Herzrhythmusstörungen, schneller Puls
  • Schwindel, Krampfanfälle (schwere Fälle)

Bei starken Beschwerden oder Herzrasen/Benommenheit sollten Sie sofort medizinische Hilfe einholen.

8) Dosierung: Was ist bei der Einnahme zu beachten?

Die Dosierung von Theophyllin ist individuell. Sie hängt u. a. ab von Alter, Körpergewicht, Leberfunktion, Rauchverhalten, Begleitmedikation und Präparatstyp (Retard/normal). Die erforderliche Dosis kann sich im Verlauf ändern – daher sind Spiegelkontrollen und Dosisanpassungen in der Praxis häufig.

Wichtige allgemeine Punkte

  • Start niedrig und bei Bedarf schrittweise anpassen (je nach klinischer Situation).
  • Retardpräparate müssen genau nach Zeitplan genommen werden; nicht verfrühen oder „stapeln“.
  • Bei Wechseln des Präparats (anderer Hersteller/Wirkstofffreisetzung) kann sich das Wirkprofil ändern. Klären Sie dann besonders die Einnahmezeiten.
  • Spiegelbestimmungen können notwendig sein, um wirksam und sicher zu bleiben.

Orientierende Dosierungsspannen (nur zur Einordnung)

Da konkrete Dosierungen stark variieren, können hier keine individuellen Anweisungen ersetzt werden. Als grobe Orientierung werden in der Medizin oft Tagesgesamtdosen in Bereichen verwendet, die schließlich zu Theophyllin-Blutspiegeln innerhalb eines Zielbereichs führen. Ihr Behandlungsziel wird anhand Ihrer Situation festgelegt.

Aspekt Hinweis
Therapeutische Ziele Wirksame Bronchodilatation bei Vermeidung von Nebenwirkungen; häufig Spiegelkontrolle
Retard vs. nicht-retardiert Retard: gleichmäßige Spiegel über den Tag; nicht-retardiert: ggf. häufiger/anders verteilt
Individualisierung Abbau in der Leber, Rauchen, Alter, Wechselwirkungen – alles beeinflusst die Dosis

Wenn Sie Fragen zu Ihrer konkreten Dosierung haben, nutzen Sie am besten den „Einnahmeplan“-Abschnitt Ihrer Packungsbeilage oder fragen Sie bei Ihrer Apotheke nach.

9) Sicherheit: Nebenwirkungen, Risiken und Warnhinweise

Theophyllin kann Nebenwirkungen verursachen, besonders bei zu hohen Spiegeln oder empfindlichen Personen. Die folgenden Punkte sind keine vollständige Liste, helfen aber bei der Einschätzung.

Häufiger mögliche Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Bauchschmerzen)
  • Kopfschmerzen
  • Unruhe, Zittern, Schlafstörungen
  • Herzklopfen, schneller Puls

Schwere Warnzeichen

Suchen Sie rasch medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Warnzeichen auftritt:

  • Anhaltendes Erbrechen oder starke Magenbeschwerden
  • starkes Herzrasen oder Aussetzer (mögliche Rhythmusstörungen)
  • Benommenheit, Krampfanfälle, starke Verschlechterung des Allgemeinzustands

Besondere Vorsicht bei

  • Leberfunktionsstörungen
  • bestimmten Herzkrankheiten oder Rhythmusstörungen
  • älteren Patientinnen/Patienten
  • gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten mit relevanten Interaktionen
  • Raucherinnen/Rauchern mit wechselndem Rauchverhalten

Verkehrstüchtigkeit und Maschinen

Manche Personen können sich durch Nebenwirkungen (z. B. Schwindel, Unruhe) beeinträchtigt fühlen. Wenn Sie sich nicht sicher fühlen, verzichten Sie auf das Lenken von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen.

10) Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Schreiben Sie Ihren Einnahmeplan auf (z. B. Uhrzeiten im Kalender oder auf einer App) – das reduziert das Risiko von versehentlichen Doppelgaben.
  • Vermeiden Sie „spontane“ Änderungen: Wenn Sie plötzlich mit dem Rauchen aufhören oder starten, teilen Sie das bitte zeitnah Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mit.
  • Informieren Sie bei neuen Medikamenten: Jede neue Verordnung (auch „nur vorübergehend“, z. B. Antibiotika) kann relevant sein.
  • Koffein beobachten: Kaffee, Tee in großen Mengen und Energy Drinks können die Verträglichkeit beeinflussen.
  • Auf Flüssigkeitszufuhr achten: Bei Durchfall/Erbrechen kann die Gesamtsituation (u. a. Blutspiegel) ungünstig werden.
  • Kontrolltermine wahrnehmen: Spiegelkontrollen oder Verlaufskontrollen helfen, wirksam und sicher zu bleiben.

11) Alternative Optionen: Was kommt sonst infrage?

Je nach Erkrankung (Asthma oder COPD), Schweregrad und individueller Situation stehen meist weitere Therapieoptionen zur Verfügung. Welche Alternative sinnvoll ist, hängt von Ihren Symptomen, Vorerkrankungen und bereits genutzten Medikamenten ab.

Häufige Alternativen (je nach Leitlinie)

  • Inhalative Medikamente:
    • Inhalative Kortikosteroide (v. a. bei Asthma als Basis)
    • Langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA)
    • Langwirksame Muskarinantagonisten (LAMA) (v. a. bei COPD)
  • Kurz wirksame Bronchodilatatoren zur Akutlinderung (z. B. SABA) – je nach Bedarf
  • Non-pharmakologische Maßnahmen:
    • Rauchstopp
    • Training/Rehabilitation bei COPD
    • Trigger-Management (Allergene, Infekte, Schadstoffe)

Wenn Theophyllin nicht gut vertragen wird oder nicht ausreichend wirkt, kann die Umstellung auf andere Wirkprinzipien in Abstimmung mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem behandelnden Arzt sinnvoll sein.

12) Theophyllin in Österreich: Markt- und Rechtsrahmen (allgemein)

In Österreich unterliegt die Abgabe von Arzneimitteln gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben. Medikamente wie Theophyllin werden je nach Einstufung, Verfügbarkeit und Produktinformationen über reguläre Apothekenwege bereitgestellt.

Für die Online-Bestellung gelten dabei typischerweise Anforderungen an:

  • korrekte Kennzeichnung des Präparats
  • Einhaltung der Verfügbarkeit und Lieferbedingungen
  • Beachtung der Produkt- und Packungsbeilage (zuständige Stelle/Behörden)

Die konkrete Situation kann je nach Marktzulassung, Packungsgröße und Lieferfähigkeit variieren.

13) Aktuelle Hinweise und „recent guidance“ (Stand der Praxis)

In den letzten Jahren wurde in vielen Ländern stärker auf eine stark zielgerichtete, leitliniennahe Therapie fokussiert: Inhalative Therapien und individuell abgestimmte Kombinationen sind häufig der Kern bei Asthma und COPD.

Theophyllin spielt weiterhin eine Rolle, allerdings werden aufgrund des Interaktions- und Nebenwirkungsprofils sowie der engen therapeutischen Breite oft folgende Prinzipien betont:

  • gezielte Auswahl geeigneter Patientinnen/Patienten
  • klare Einnahmepläne und Kontrollen (z. B. bei Spiegelrisiko)
  • besonders gründliche Prüfung von Wechselwirkungen
  • Priorisierung moderner Basistherapien (z. B. inhalativ) nach Leitlinie

Ob und wie Theophyllin in Ihrer Situation weitergeführt wird, sollte regelmäßig im Verlauf überprüft werden.

14) Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich

In unserem Online-Shop bieten wir eine Auswahl an Arzneimitteln an, sofern diese in Österreich verfügbar sind und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden. Die tatsächliche Verfügbarkeit kann je nach Lagerbestand und Nachlieferzeiten schwanken.

Was Sie erwarten können

  • Lieferzeit abhängig vom Versanddienstleister und Lagerstatus
  • Produktvarianten (z. B. Retardtabletten verschiedener Stärken) können unterschiedliche Lieferzeiten haben
  • Prüfung vor Versand zur korrekten Auswahl des Präparats

Sollten Sie unsicher sein, welche Stärke oder Darreichungsform für Sie geeignet ist, unterstützen wir Sie gern beim Finden des richtigen Produkts anhand der Produktinformationen.

15) FAQ – Häufige Fragen zu Theophyllin

Wie schnell wirkt Theophyllin?

Das hängt von der Darreichungsform ab. Retardpräparate wirken über längere Zeit und zielen auf gleichmäßige Wirkung über den Tag. Bei Fragen zu Ihrer konkreten Einnahmeform orientieren Sie sich bitte an Ihrer Packungsbeilage bzw. Ihrem individuellen Behandlungsplan.

Kann ich Theophyllin „bei Bedarf“ nehmen?

Theophyllin wird in der Regel nicht wie ein schnell wirksames Notfallmedikament nach Bedarf eingesetzt. Nehmen Sie es so ein, wie es für Ihre Behandlung vorgesehen ist (Zeitplan).

Warum sind Blutspiegel manchmal wichtig?

Theophyllin hat eine enge therapeutische Breite. Das bedeutet: Schon relativ kleine Veränderungen können von „zu niedrig“ (geringere Wirksamkeit) bis „zu hoch“ (mehr Nebenwirkungen) reichen. Blutspiegel helfen, wirksame und sichere Konzentrationen zu treffen.

Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Besprechen Sie das Vorgehen bei Retardpräparaten am besten mit Ihrer Apotheke oder Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt.

Beeinflusst Kaffee oder Energy Drinks die Wirkung?

Koffeinhaltige Getränke können die Verträglichkeit beeinträchtigen und Beschwerden wie Unruhe oder Herzklopfen verstärken. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Ihren Konsum möglichst konstant halten und bei starken Symptomen ärztlich abklären lassen.

Kann Rauchen Theophyllin verändern?

Ja. Rauchen kann den Abbau von Theophyllin beschleunigen. Ein Rauchstopp oder eine Änderung des Rauchverhaltens kann zu höheren Spiegeln führen. Bitte informieren Sie daher Ihre behandelnde Stelle bei Änderungen.

Welche Warnzeichen deuten auf zu hohe Spiegel hin?

Zu den möglichen Zeichen gehören Übelkeit/Erbrechen, starker Kopfschmerz, Zittern, starke Unruhe, Schlaflosigkeit und besonders Herzrhythmusstörungen. Bei schweren Symptomen sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Gibt es Alternativen, falls ich Nebenwirkungen habe?

Oft gibt es alternative inhalative oder medikamentöse Optionen, die je nach Diagnose und Schweregrad passen können. Besprechen Sie die Umstellung immer im Verlauf mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt.

Worauf sollte ich bei der Einnahme achten?

  • genauer Einnahmezeitplan, besonders bei Retardpräparaten
  • keine abrupten Änderungen bei Kaffee/Koffein oder Essensrhythmus
  • Information über neue Medikamente (Interaktionen)
  • bei Risikokonstellationen Spiegelkontrollen einplanen

Zusammenfassung in Kürze

  • Theophyllin ist ein bronchienerweiterndes Arzneimittel aus der Gruppe der Xanthinderivate.
  • Wirkung und Sicherheit hängen stark von der Dosis und den Spiegeln ab (enge therapeutische Breite).
  • Die Einnahme erfordert Regelmäßigkeit und besondere Aufmerksamkeit für Interaktionen (z. B. andere Medikamente, Rauchen, Koffein/Alkohol).
  • Leitlinienorientiert werden häufig zuerst inhalative Therapien genutzt; Theophyllin kann ergänzend eingesetzt werden.
  • Bei Warnzeichen wie Herzrasen, starken Magenbeschwerden oder deutlicher Verschlechterung: rasch ärztlich abklären lassen.

Nutzen Sie bei Unsicherheiten jederzeit die Beratung in Ihrer Apotheke: So lässt sich die Therapie sicher und passend in den Alltag integrieren.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

400mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill