Augmentin® (Amoxicillin / Clavulansäure) – Patienteninformation für Österreich
Augmentin® ist ein Antibiotikum aus der Wirkstoffkombination Amoxicillin und Clavulansäure. Es wird zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen eingesetzt, wenn die verursachenden Keime voraussichtlich gegen reines Amoxicillin unempfindlich wären oder eine Kombinationstherapie sinnvoll ist.
Diese Seite dient als verständliche Orientierung. Bitte lesen Sie zusätzlich die Packungsbeilage und halten Sie sich an die Anweisungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes sowie an die Angaben auf dem jeweiligen Präparat (z. B. Stärke, Darreichungsform).
1) Grundinformationen
| Produkt | Wirkstoff(e) | Wofür wird es verwendet? | Darreichungsformen (Beispiele) |
|---|---|---|---|
| Augmentin® | Amoxicillin + Clavulansäure | Bakterielle Infektionen, z. B. Atemwege, HNO-Bereich, Haut, Harnwege (je nach Fall) | Filmtabletten, Tabletten zum Kauen, Suspension (Saft), andere länderspezifische Formen |
Wichtig: Die genaue Dosierung und die Dauer hängen von der Infektion, dem Alter, der Nierenfunktion und dem Präparat (z. B. mg-Kombination) ab.
2) Wirkprinzip (Mechanismus der Wirkung)
Amoxicillin gehört zur Gruppe der Penicilline und wirkt, indem es die Bakterien-Hüllenbildung stört (Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese). Das macht viele Bakterien empfindlich und führt dazu, dass sie sich nicht mehr richtig vermehren können.
Manche Bakterien produzieren jedoch Betalaktamasen, Enzyme, die Penicilline (einschließlich Amoxicillin) inaktivieren können.
Clavulansäure hemmt diese Betalaktamasen. Dadurch bleibt Amoxicillin auch gegen Keime wirksam, die sonst eine Resistenz entwickeln würden.
Merksatz
Augmentin® = Amoxicillin (Antibiotikum) + Clavulansäure (Schutz vor Betalaktamasen).
3) Pharmakokinetik – wie der Körper die Wirkstoffe verarbeitet
Nach der Einnahme werden die Wirkstoffe in der Regel im Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Der Grad der Aufnahme kann je nach Darreichungsform und Einnahmesituation variieren.
- Resorption: Amoxicillin und Clavulansäure werden in unterschiedlichem Ausmaß aufgenommen; insgesamt ist die Aufnahme häufig verbessert, wenn das Arzneimittel mit Nahrung eingenommen wird.
- Verteilung: Beide Wirkstoffe gelangen in Gewebe und Körperflüssigkeiten, unter anderem in Bereiche, die bei Infektionen relevant sein können.
- Stoffwechsel & Ausscheidung: Amoxicillin wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Clavulansäure wird ebenfalls abgebaut und ausgeschieden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
- Wirksamkeit: Bei Antibiotika ist vor allem wichtig, dass ausreichend Wirkstoffspiegel über die notwendige Zeit erreicht werden, um die Infektion zu kontrollieren.
4) Typische Verwendung & typische Indikationen
Augmentin® wird eingesetzt, wenn eine bakterielle Infektion vorliegt, die durch empfindliche Erreger verursacht wird. Die genauen Einsatzgebiete richten sich nach ärztlicher Einschätzung, lokaler Resistenzlage und gegebenenfalls Testergebnissen.
Häufige Indikationsbereiche (je nach Diagnose und ärztlicher Bewertung):
- Infektionen im HNO-Bereich: z. B. Mittelohrentzündung, bestimmte Fälle von Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
- Atemwegsinfektionen: z. B. akute bakterielle Bronchitis oder bestimmte Formen von Lungenentzündung (Pneumonie) – immer abhängig vom klinischen Bild
- Haut- und Weichteilinfektionen: z. B. bakterielle Entzündungen der Haut
- Harnwegsinfektionen: je nach Erreger und Schweregrad
- Andere bakterielle Infektionen: wenn ein Arzt es für passend hält (z. B. nach Untersuchung/Abklärung)
Hinweis: Gegen Viren (z. B. Erkältungen ohne bakterielle Beteiligung) ist ein Antibiotikum grundsätzlich nicht wirksam.
5) Zeitpunkt & Einnahmeschema
Die Einnahme richtet sich nach dem verwendeten Präparat (z. B. 2- oder 3-mal täglich) und der verordneten Dosierung. Halten Sie das Schema so ein, dass im Tagesverlauf möglichst gleichmäßige Wirkspiegel entstehen.
So nehmen Sie es typischerweise ein
- Mit Nahrung einnehmen: Viele Betroffene vertragen Augmentin® besser, wenn es mit dem Essen eingenommen wird (reduziert häufig Magen-Darm-Beschwerden).
- Gleichmäßige Abstände: Nehmen Sie die Dosen möglichst zu ähnlichen Zeiten ein.
- Behandlungsdauer beachten: Auch wenn Sie sich früh besser fühlen, sollte die Therapie vollständig nach Plan beendet werden.
Wenn eine Dosis vergessen wurde
- Wenn Sie eine Dosis vergessen haben und es fällt Ihnen bald danach auf: nehmen Sie sie ein, sobald Sie es bemerken.
- Ist die nächste Einnahme bereits nahe: lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie den Plan fort.
- Kein doppeltes Nachholen, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
6) Wechselwirkungen mit Nahrung – Essen und Trinken
Für Augmentin® ist besonders relevant, wie der Magen-Darm-Trakt reagiert. Nahrung kann die Verträglichkeit verbessern.
- Empfohlen: Einnahme mit dem Essen (z. B. zu einer Mahlzeit).
- Magenschmerzen/Übelkeit: Treten diese auf, kann eine Einnahme direkt vor oder während des Essens die Beschwerden verringern.
- Trinken: Ausreichend Flüssigkeit unterstützt die Allgemeinversorgung während der Erkrankung.
Spezielle Nahrungsmittelverbote gibt es in der Regel nicht. Dennoch gilt: Bei Magen-Darm-Problemen sind schonende Kost und ausreichendes Trinken oft hilfreich.
7) Alkohol – Wechselwirkung und Verträglichkeit
Bei Antibiotika wird Alkohol nicht immer strikt verboten, aber er kann die Verträglichkeit beeinträchtigen und den Körper zusätzlich belasten – besonders, wenn Sie während der Infektion noch andere Beschwerden haben.
- Empfehlung: Während der Behandlung möglichst auf Alkohol verzichten oder den Konsum stark reduzieren.
- Warum: Alkohol kann Übelkeit, Schwindel und Magenreizungen verstärken.
- Vorsicht: Wenn Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen oder eine Leber- oder Magenproblematik besteht, fragen Sie medizinisches Fachpersonal um Rat.
Wenn bei Ihnen nach Alkohol zusätzlich Symptome auftreten (z. B. deutliche Magen-Darm-Beschwerden, starke Unwohlsein), beenden Sie den Alkoholkonsum und nehmen Sie Kontakt auf.
8) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Augmentin® kann mit anderen Medikamenten interagieren. Dazu zählen insbesondere:
- Gerinnungshemmende Mittel (Antikoagulanzien): In Einzelfällen kann die Wirkung von Blutverdünnern beeinflusst werden. Bei gleichzeitiger Einnahme kann eine engmaschige Kontrolle erforderlich sein.
- Allopurinol: Das gleichzeitige Verwenden kann das Risiko für Hautreaktionen erhöhen.
- Hormonelle Verhütungsmittel: Unter Antibiotikatherapie ist das Risiko für eine eingeschränkte Wirksamkeit durch zusätzliche Faktoren wie Durchfall/Erbrechen nicht bei allen Präparaten gleich relevant, aber als Vorsichtsmaßnahme kann eine zusätzliche Verhütungsmethode sinnvoll sein, wenn starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
- Andere Antibiotika: Nicht jede Kombination ist sinnvoll. Eine gleichzeitige Kombination sollte ärztlich abgestimmt werden.
- Probenecid: Kann die Ausscheidung beeinflussen und so die Wirkstoffkonzentrationen verändern.
Wichtig: Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt sowie das Apothekenpersonal über alle Medikamente, Nahrungsergänzungen und pflanzlichen Produkte, die Sie einnehmen.
9) Dosierung – allgemeine Orientierung (Dosis immer nach Präparat)
Die genaue Dosierung von Augmentin® variiert je nach:
- Art und Schwere der Infektion
- Alter und Körpergewicht (bei Kindern besonders wichtig)
- Nierenfunktion
- dem verwendeten Augmentin®-Stärkebereich (z. B. Verhältnis von Amoxicillin zu Clavulansäure)
Grundsatz: Folgen Sie dem vom medizinischen Fachpersonal festgelegten Einnahmeplan und der Packungsbeilage des konkreten Präparats.
Beispielhafte Einnahmehäufigkeit
Häufig ist Augmentin® je nach Stärke 2-mal oder 3-mal täglich vorgesehen. Welche Häufigkeit für Ihr Präparat gilt, finden Sie auf der Packung bzw. in der ärztlichen Anleitung.
Bei Kindern
- Dosierung erfolgt häufig nach Gewicht und Infektionsart.
- Bei Suspensionen sind korrekte Messung (Messspritze/Löffel) und die Einhaltung des Aufschüttelns wichtig.
Bei Nierenproblemen
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist oft eine Dosisanpassung erforderlich.
- Bei entsprechenden Vorerkrankungen vor Einnahme ärztlich/ärztlich pharmazeutisch abklären.
10) Sicherheit & Nebenwirkungen – was kann auftreten?
Wie jedes Arzneimittel kann Augmentin® Nebenwirkungen verursachen. Viele treten nur leicht auf und verschwinden nach Behandlungsende. Dennoch sollten Warnzeichen ernst genommen werden.
Häufige oder relativ häufige Nebenwirkungen
- Durchfall, weicher Stuhl
- Übelkeit, gelegentlich Erbrechen
- Magenbeschwerden
- Hautausschlag (manchmal leicht)
Gelegentlich bis selten – bitte aufmerksam sein
- Starke allergische Reaktionen (z. B. Schwellungen, Atemnot, starker Ausschlag)
- Leberprobleme (z. B. Gelbsucht, erhöhte Leberwerte; häufiger bei bestimmten Risikokonstellationen)
- Entzündung des Darms durch Antibiotika (z. B. anhaltender starker Durchfall)
- Gewerbliche Veränderungen des Blutbildes (sehr selten)
Wann sofort Hilfe holen?
Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Zeichen auftritt:
- Schwere allergische Symptome: Atemnot, Schwellungen im Gesicht/Hals, Kreislaufprobleme
- Starker, anhaltender Durchfall (besonders mit Blut/Schleim oder Fieber)
- Gelbfärbung von Haut/Augen, starker Juckreiz oder dunkler Urin
- Ausgedehnter Ausschlag mit Blasenbildung oder starken Allgemeinsymptomen
Wichtige Sicherheitshinweise
- Wenn Sie schon einmal auf Penicilline oder Cephalosporine allergisch reagiert haben: unbedingt zuvor abklären.
- Bei schweren Magen-Darm-Problemen: ärztlich beraten lassen.
- Die Einnahme sollte nicht eigenmächtig abgebrochen werden, außer bei eindeutigen Sicherheitsgründen (z. B. allergische Reaktion).
11) Praktische Tipps für die Anwendung
- Mit Essen beginnen: Nehmen Sie Augmentin® bevorzugt zu einer Mahlzeit ein.
- Trinkfenster einhalten: Wenn Sie Durchfall oder Übelkeit spüren, trinken Sie ausreichend. Elektrolytlösungen können bei starkem Flüssigkeitsverlust helfen (fragen Sie in der Apotheke nach).
- Bei Suspensionen: Flasche vor jeder Entnahme gut schütteln und die richtige Menge mit Messhilfe aufziehen.
- Infektionserfolg beobachten: Eine deutliche Besserung tritt je nach Infektion meist innerhalb von 48–72 Stunden ein. Bleibt es aus oder wird es schlimmer, kontaktieren Sie medizinisches Fachpersonal.
- Therapie komplett: Auch wenn es Ihnen besser geht, sollte die verordnete Behandlung beendet werden – außer es bestehen Sicherheitsbedenken.
12) Alternative Optionen – was gibt es sonst?
Je nach Infektion, Erregerlage, Allergien und Resistenzen können alternative Antibiotika oder andere Strategien sinnvoll sein. Beispiele (nur zur Orientierung):
- Andere Penicilline oder Cephalosporine (je nach Empfindlichkeit des Erregers und Verträglichkeit)
- Makrolide (z. B. bei bestimmten Atemwegsinfektionen oder Penicillin-Unverträglichkeit – ärztlich abzustimmen)
- Wirkstoffgruppen bei speziellen Situationen (z. B. Harnwegsinfektionen: je nach Keim und Resistenz)
- Symptomatische Behandlung bei nicht-bakteriellen Ursachen
Die beste Alternative hängt stark von Diagnose, Laborbefunden, Vorerkrankungen und Allergiegeschichte ab. Lassen Sie sich in der Apotheke oder bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten.
13) Augmentin® in Österreich – Markt- und rechtlicher Kontext
In Österreich ist Augmentin® als Arzneimittel im Handel verfügbar. Antibiotika werden in der Regel entsprechend den geltenden Regelungen abgegeben; zusätzliche Anforderungen können je nach Präparat, Packungsgröße und nationalen Vorgaben gelten.
Wichtiger Rahmen: Antibiotika sollten nur bei bakteriell begründeten Infektionen eingesetzt werden. Das dient dem individuellen Behandlungserfolg und der Reduktion von Resistenzen.
14) Aktuelle Empfehlungen & Hinweise zur Antibiotika-Anwendung
In der Praxis gelten allgemein folgende Grundsätze (ergänzend zu ärztlichen Anweisungen):
- Gezielte Anwendung: Antibiotika sollten nicht „vorsorglich“ bei jeder Erkältung gegeben werden.
- Dauer nach Leitlinie: So kurz wie möglich und so lang wie nötig, um die Infektion wirksam zu behandeln.
- Richtige Dosis: Unterdosierung kann das Risiko für Therapieversagen und Resistenzentwicklung erhöhen.
- Therapie-Überprüfung: Wenn die Beschwerden nicht besser werden, sollte die Diagnose/Strategie überprüft werden.
In Österreich werden zudem ärztliche und öffentliche Empfehlungen zur Förderung des verantwortungsvollen Antibiotika-Einsatzes unterstützt. Halten Sie sich daher an die vorgesehenen Behandlungsschritte.
15) Lieferung & Verfügbarkeit – wie Sie Ihr Arzneimittel erhalten können
Die Verfügbarkeit von Augmentin® kann je nach Darreichungsform und Stärke variieren (z. B. Tabletten vs. Suspension). Online Apotheken in Österreich bieten häufig:
- Standardversand oder Expressoptionen (je nach Anbieter)
- Verpackungsschutz und temperatur-angepassten Versand, falls erforderlich
- Transparente Lieferzeiten beim Checkout
- Alternative Verfügbarkeit: Falls eine Stärke vorübergehend nicht vorrätig ist, kann ggf. eine andere Form/Packung angeboten werden (abhängig von Vorgaben und Verfügbarkeit)
Für die Zustellung gelten üblicherweise die beim jeweiligen Shop angegebenen Lieferbedingungen. Bewahren Sie Arzneimittel bis zur Einnahme außer Reichweite von Kindern und gemäß Packungsangaben auf.
16) Häufige Fragen (FAQ)
Ist Augmentin® gegen Erkältung wirksam?
Erkältungen sind meist viraler Natur. Augmentin® wirkt gegen Bakterien und ist daher bei rein viralen Infekten nicht sinnvoll. Bei Verdacht auf bakterielle Komplikationen (z. B. bestimmte HNO- oder Atemwegsinfektionen) kann es jedoch eingesetzt werden.
Wie schnell sollte ich eine Besserung merken?
Häufig zeigt sich eine Verbesserung innerhalb von 48–72 Stunden. Wenn sich die Beschwerden nicht verbessern oder deutlich verschlechtern, kontaktieren Sie bitte medizinisches Fachpersonal.
Kann ich Augmentin® mit Milch oder Joghurt einnehmen?
Grundsätzlich ist die Einnahme mit Nahrung meist hilfreich. Achten Sie auf Ihre Verträglichkeit. Falls Sie nach Milchprodukten zusätzlich Magen-Darm-Beschwerden bemerken, nehmen Sie es beim nächsten Mal eher mit einer anderen Mahlzeit ein.
Was mache ich bei Durchfall während der Behandlung?
Leichter Durchfall kann vorkommen. Wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Starker, anhaltender Durchfall, besonders mit Fieber oder Blut/Schleim, sollte rasch ärztlich abgeklärt werden.
Darauf muss ich bei Allergien achten?
Wenn Sie schon einmal auf Penicilline (oder verwandte Antibiotika) allergisch reagiert haben, ist besondere Vorsicht geboten. Bei Zeichen einer allergischen Reaktion (z. B. Ausschlag, Schwellungen, Atemnot) muss sofort gehandelt werden.
Kann ich während der Einnahme Sport machen?
Leichter Bewegung kann je nach Befinden möglich sein. Bei Fieber, starkem Krankheitsgefühl oder Kreislaufproblemen sollten Sie jedoch pausieren. Hören Sie auf Ihren Körper.
Wie wird Augmentin® eingenommen, wenn ich mich übergeben muss?
Wenn Sie kurz nach der Einnahme erbrechen, kann es sein, dass die Dosis nicht vollständig aufgenommen wurde. In solchen Fällen ist eine konkrete Empfehlung (je nach Zeitpunkt und Präparat) sinnvoll. Fragen Sie hierfür bitte in der Apotheke oder bei medizinischem Fachpersonal nach.
Ist es ein Problem, wenn ich eine Dosis vergesse?
Meistens ist das kein Notfall. Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken, sofern die nächste Dosis nicht schon sehr nahe ist. Nicht doppelt nachholen.
Kann ich Augmentin® in Schwangerschaft oder Stillzeit einnehmen?
Viele Ärztinnen und Ärzte betrachten Amoxicillin/Clavulansäure in bestimmten Situationen als einsetzbar. Die Entscheidung hängt jedoch von Ihrer individuellen Situation ab. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt über Nutzen und Risiken.
Welche Wirkstoffstärke ist „die richtige“?
Die „richtige“ Stärke hängt von der konkreten Indikation und Ihrem vorgeschriebenen Schema ab. Wählen Sie nicht eigenmächtig eine andere Stärke. Prüfen Sie stets die Angaben auf dem Etikett bzw. der Packung.
Zusammenfassung für den Alltag
- Augmentin® enthält Amoxicillin und Clavulansäure.
- Clavulansäure hilft, Bakterien zu überwinden, die Betalaktamasen bilden.
- Nehmen Sie es idealerweise mit Nahrung ein, um die Verträglichkeit zu verbessern.
- Beenden Sie die Behandlung nicht eigenmächtig und achten Sie auf Warnzeichen (Allergie, starker Durchfall, Leberprobleme).
- Wenn Sie Fragen zu Dosierung, Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen haben, beraten wir Sie gerne in der Apotheke.

