Silvitra (Sildenafilcitrat 100 mg + Vardenafil 20 mg) – Informationen für Patientinnen und Patienten
Silvitra ist ein Kombinationspräparat, das zwei Wirkstoffe aus der Gruppe der PDE‑5-Hemmer enthält: Sildenafilcitrat (100 mg) und Vardenafil (20 mg). Diese Wirkstoffe werden vor allem zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (häufig: „Erektionsstörung“) eingesetzt.
Hinweis: Die folgenden Informationen dienen der Orientierung. Lesen Sie bitte zusätzlich die Packungsbeilage Ihres konkreten Produkts und besprechen Sie Fragen mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Wichtige Produktinformationen auf einen Blick
| Eigenschaft | Angaben |
|---|---|
| Produktname | Silvitra |
| Wirkstoffe | Sildenafilcitrat 100 mg + Vardenafil 20 mg |
| Wirkstoffklasse | PDE‑5-Hemmer |
| Einsatzgebiet | Erektile Dysfunktion (Erkrankung/Problem der Erektionsfähigkeit) |
| Wirkprinzip | Verbesserung der Durchblutung im Penis bei sexueller Stimulation |
| Wirkbeginn (typisch) | Je nach Person meist innerhalb von etwa 30–60 Minuten |
| Dauer (typisch) | Mehrere Stunden; individuelle Unterschiede möglich |
| Zielgruppe | Erwachsene Männer mit erektiler Dysfunktion (nur nach medizinischer Einschätzung) |
Wie wirkt Silvitra? (Wirkmechanismus)
Erektionsfähigkeit hängt u. a. von der Regulierung von Blutgefäßen und dem Stickstoffmonoxid (NO)-Signalweg ab. Bei sexueller Erregung setzt der Körper NO frei, wodurch die glatte Muskulatur der Blutgefäße im Penis relaxiert. Dadurch kann mehr Blut einströmen, was eine Erektion ermöglicht.
Sildenafil und Vardenafil hemmen jeweils das Enzym PDE‑5 (Phosphodiesterase Typ 5). Dadurch wird der Abbau von cGMP verlangsamt. Das führt zu einer verbesserten Durchblutung und unterstützt die Erektion bei vorhandener sexueller Stimulation.
- Wichtig: Silvitra „erzeugt“ keine Erektion ohne sexuelle Erregung – es erleichtert lediglich den Ablauf.
- Gezielte Wirkung: Die Wirkung setzt dort ein, wo der NO/cGMP‑Mechanismus aktiv ist.
Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung, Abbau, Ausscheidung
Die nachfolgenden Angaben sind allgemeine Informationen zu PDE‑5-Hemmern. Einzelne Werte können je nach Person variieren.
Für die Praxis ist insbesondere relevant, wann die Wirkung einsetzt und
Aufnahme (Resorption)
Nach Einnahme werden Sildenafil und Vardenafil aus dem Magen-Darm-Trakt in den Körper aufgenommen. Die Geschwindigkeit der Aufnahme kann durch die Ernährung (v. a. fettreiche Mahlzeiten) beeinflusst werden.
Verteilung
Beide Wirkstoffe verteilen sich im Körper. Dabei spielen Bindungen an Plasmaproteine eine Rolle. Praktisch bedeutet das: Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, die ähnliche Stoffwechselwege nutzen, können die Wirkung verstärken oder abschwächen.
Abbau (Metabolismus)
Sildenafil und Vardenafil werden überwiegend in der Leber verstoffwechselt (u. a. über Enzyme des CYP‑Systems). Aus diesem Grund sind Wechselwirkungen mit starken Hemmern/Induktoren solcher Enzyme möglich.
Ausscheidung
Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über Leber und Galle sowie über den Stuhl und in geringerem Maß über die Niere. Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion kann die Wirkdauer verlängert sein.
Wofür wird Silvitra typischerweise eingesetzt?
Silvitra wird zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzt. Darunter versteht man eine wiederkehrende Schwierigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.
- Ermöglicht eine bessere Erektion bei sexueller Stimulation
- Kann die spontane Sexualfunktion verbessern
Wenn die Erektionsprobleme neu sind oder plötzlich auftreten, sollte dies immer auch medizinisch abgeklärt werden, da es sich (je nach Ursache) um ein Zeichen für andere Erkrankungen handeln kann.
Wie timing funktioniert: Wann wirkt Silvitra?
Der Wirkbeginn von PDE‑5-Hemmern liegt häufig im Bereich von ca. 30 bis 60 Minuten nach Einnahme. Die tatsächliche Zeit kann individuell variieren.
- Planbar: Viele Anwender nehmen das Medikament etwa eine Stunde vor dem geplanten Sex ein.
- Individuell: Testen Sie das Timing beim ersten Einsatz in einer sicheren, entspannten Situation.
- Dauer der Wirkung: Meist besteht über mehrere Stunden eine Wirkung; bei einigen Personen kürzer, bei anderen länger.
Wenn Sie unsicher sind, wie lange „bei Ihnen“ die Wirkung anhält, kann Ihre Apotheke oder Ärztin/Ihr Arzt anhand Ihrer Situation (z. B. Alter, Vorerkrankungen, andere Medikamente) Hinweise geben.
Einnahme und typische Dosierung
Silvitra ist als Kombination mit festen Wirkstoffstärken verfügbar. Für die konkrete Anwendung ist die Packungsbeilage maßgeblich. In der Praxis gilt jedoch:
- Üblicherweise: Einnahme bei Bedarf vor sexueller Aktivität.
- Abstände beachten: PDE‑5‑Hemmer sollten nicht zu häufig genommen werden. Übliche Abstände liegen je nach Arzneimittel und individueller Situation im Bereich mehrerer Stunden bis zu einem Tagesmaximum.
- Nicht überschreiten: Dosierungen und Einnahmehäufigkeit dürfen nicht eigenständig erhöht werden.
Für wen besonders wichtig: Bei älteren Personen, bei Leber-/Nierenproblemen oder bei Einnahme bestimmter Wechselwirkungs-fördernder Arzneimittel ist häufig eine Anpassung des Vorgehens erforderlich.
Silvitra und Essen: Einfluss von Nahrungsmitteln
Die Einnahme im Zusammenhang mit Mahlzeiten kann relevant sein, insbesondere wenn die Mahlzeit fettreich ist. Bei vielen PDE‑5-Hemmern gilt:
- Fettreiche Mahlzeiten können den Wirkbeginn verzögern.
- Leichte Mahlzeiten führen meist zu weniger Verzögerung.
- Wenn Sie feststellen, dass die Wirkung „später“ eintritt, kann das an der Essenszusammensetzung liegen.
Praktischer Tipp: Für einen planbaren Effekt kann es hilfreich sein, Silvitra nicht unmittelbar nach einer sehr fetten Mahlzeit einzunehmen, sondern eher mit etwas Abstand oder nach einer leichten Mahlzeit.
Alkohol: Verträglichkeit und Effekt
Alkohol kann sowohl die Wirksamkeit als auch die sexuelle Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Zudem erweitert Alkohol indirekt die Blutgefäße und kann zusammen mit PDE‑5‑Hemmern zu Blutdruckabfall, Schwindel oder Kopfschmerzen führen.
- Empfehlung: Wenn möglich, Alkohol nur moderat konsumieren.
- Warnzeichen: Bei starken Schwindelgefühlen, Benommenheit oder Sehstörungen: nicht weiter trinken, sexuelle Aktivität pausieren und medizinische Hilfe einholen, falls die Beschwerden anhalten.
In vielen Fällen gilt: Ein „kleines“ Maß Alkohol ist besser verträglich als hohe Mengen. Wie Alkohol bei Ihnen wirkt, hängt jedoch stark von Körpergewicht, Gewöhnung und Begleiterkrankungen ab.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
PDE‑5-Hemmer können Wechselwirkungen mit verschiedenen Arzneistoffen haben. Besonders wichtig sind:
- Nitrate (z. B. bei Angina pectoris) und Stickstoffmonoxid‑Spender: Diese Kombination kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen.
- Riociguat (bei bestimmten Formen der pulmonalen Hypertonie): ebenfalls Risiko für Blutdruckabfall.
- Starke CYP‑Hemmer (z. B. einige Antimykotika/Antibiotika/virale Medikamente): können Sildenafil/Vardenafil stärker im Blut anreichern und Nebenwirkungen begünstigen.
- Alkohol und blutdrucksenkende Medikamente (z. B. Antihypertensiva): erhöhen möglicherweise das Risiko für niedrigen Blutdruck.
- Alpha‑Blocker zur Behandlung von Prostatabeschwerden oder Bluthochdruck: kann die Blutdruckwirkung verstärken; die Kombination sollte besonders sorgfältig geplant sein.
Wichtig: Nehmen Sie Silvitra nicht zusammen mit weiteren Arzneimitteln ein, die ebenfalls PDE‑5 hemmen, und klären Sie Doppelanwendungen vorab.
Damit Ihre Situation sicher beurteilt werden kann, ist es hilfreich, Ihrer Apotheke/Ärztin/Ihrem Arzt eine Liste aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zu geben, die Sie aktuell einnehmen (inkl. gelegentlicher Mittel).
Indikationen: Wann ist Silvitra geeignet (und wann nicht)?
Typische Indikation
Erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern, wenn die Anwendung von PDE‑5‑Hemmern medizinisch grundsätzlich in Betracht kommt.
Wann Vorsicht besonders geboten ist
Bestimmte Situationen können das Risiko erhöhen oder eine Anwendung ausschließen. Beispiele:
- Starke Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder instabile Angina pectoris
- Sehr niedriger Blutdruck oder Neigung zu Kreislaufproblemen
- Nachweislich relevante Wechselwirkungen (z. B. mit Nitraten/riociguat)
- Schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- Augenerkrankungen wie nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (in der Vorgeschichte)
- Bestimmte seltene Bluterkrankungen oder Störungen der Blutzusammensetzung
Wenn Sie unsicher sind, ob Silvitra für Sie grundsätzlich infrage kommt, fragen Sie bitte gezielt nach. Gerade bei Vorerkrankungen ist eine individuelle Einschätzung wichtig.
Sicherheitsprofil: Häufige und relevante Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Silvitra Nebenwirkungen verursachen. Häufige Effekte bei PDE‑5‑Hemmern sind meist mild bis moderat und klingen nach kurzer Zeit ab.
Häufige mögliche Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Gesichtsrötung (Flush)
- Schwindel
- Verdauungsbeschwerden (z. B. Übelkeit)
- Verstopfte Nase oder Nasennebenwirkungen
Wichtigere, seltenere Risiken
- Blutdruckabfall (v. a. bei gleichzeitigen blutdrucksenkenden Arzneimitteln oder Alkohol)
- Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit)
- Hörprobleme (selten)
- Priapismus (schmerzhafte, anhaltende Erektion; selten – medizinischer Notfall)
- Herzrhythmusprobleme oder anhaltende Brustschmerzen (seltener Zusammenhang, aber abklärungsbedürftig)
Wann sofort ärztliche Hilfe nötig ist
Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Warnzeichen auftritt:
- Anhaltende Brustschmerzen, starke Luftnot oder Kreislaufkollaps
- Plötzliche Sehstörung oder deutliche Verschlechterung des Sehvermögens
- Plötzlich auftretende schwere Hörprobleme
- Schmerzhafte Erektion, die länger anhält (z. B. mehrere Stunden) – Notfall
Praktische Anwendungstipps für mehr Sicherheit und Effekt
- Erste Anwendung bewusst testen: Nehmen Sie Silvitra das erste Mal nicht in einer riskanten Situation (z. B. wenn Sie keinen ruhigen Ablauf haben).
- Starten Sie mit realistischem Timing: Oft wirkt es innerhalb von 30–60 Minuten – bei fettreichem Essen kann es später sein.
- Erregung ist entscheidend: PDE‑5‑Hemmer unterstützen den Prozess, ersetzen aber keine sexuelle Stimulation.
- Hydration: Ausreichend trinken kann Kreislaufbeschwerden vorbeugen (ohne übermäßige Mengen kurz vor der Einnahme).
- Vermeiden Sie „Doppelung“: Nehmen Sie nicht mehrere PDE‑5‑Hemmer gleichzeitig.
- Notieren Sie Ihre Erfahrungen: Wirken Beginn, Essen, Alkohol und Verträglichkeit. Das hilft beim Feinjustieren des Timings.
- Informieren Sie sich bei Kombi mit anderen Arzneien: Eine kurze Rückfrage in der Apotheke kann unnötige Risiken vermeiden.
Alternative Optionen bei erektiler Dysfunktion
Je nach Ursache und Verträglichkeit stehen unterschiedliche Ansätze zur Verfügung. Alternativen umfassen:
Andere PDE‑5-Hemmer
- Sildenafil (z. B. in anderen Dosierungen)
- Vardenafil (in anderer Stärke)
- Tadalafil (langwirksamer PDE‑5‑Hemmer)
- Avanafil (oft schneller einsetzendes Profil)
- Lebensstiländerungen: Gewichtsmanagement, Bewegung, Rauchstopp, Schlafoptimierung
- Behandlung von Grunderkrankungen: z. B. Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette
- Psychologische Faktoren (Stress, Angst vor Versagen) – Gesprächstherapie kann helfen
In manchen Fällen können auch mechanische Hilfsmittel (Vakuum-Erektionshilfen) oder andere medizinische Verfahren erwogen werden. Die beste Option hängt stark von Ursache, Alter, Begleiterkrankungen und Medikamenten ab.
Markt- und rechtlicher Kontext für Österreich (allgemein)
In Österreich unterliegen Arzneimittel und ihre Abgabe gesetzlichen Regelungen. Für Produkte im Bereich der Behandlung der erektilen Dysfunktion gelten besondere Anforderungen an Qualität, Kennzeichnung, Herkunft und ordnungsgemäße Abgabe.
- Wichtig ist, dass das Produkt zugelassen und ordnungsgemäß in Verkehr gebracht wird.
- Online-Käufer sollten ausschließlich seriöse Anbieter nutzen, die die gesetzlichen Anforderungen einhalten.
- Eine Beratung in der Apotheke kann helfen, die richtige Anwendung im individuellen Kontext sicherzustellen.
„Aktuelle Guidance“ kann sich durch neue Sicherheitsinformationen, Fachhinweise oder regulatorische Updates verändern. Prüfen Sie daher bitte vor der Anwendung die aktuell verfügbare Packungsbeilage und holen Sie bei Fragen Rücksprache.
Aktuelle Hinweise und Sicherheits-Updates (allgemein)
Bei PDE‑5‑Hemmern werden Sicherheitsaspekte regelmäßig beobachtet, insbesondere zu:
- Wechselwirkungen mit Herz-Kreislauf-Medikamenten (z. B. Nitrate/riociguat)
- Vorsicht bei Risikopatienten mit Herz- oder Gefäßerkrankungen
- Seltener Auftreten von Sehstörungen/Hörproblemen
- Warnzeichen für Priapismus
Sollten sich in den offiziellen Informationen Ihres konkreten Produkts Änderungen ergeben, hat die Packungsbeilage immer Vorrang.
Lieferung, Verfügbarkeit und Versand in Österreich
Die Verfügbarkeit kann je nach Region, Lieferkette und Lagerbestand variieren. Üblicherweise können Sie mit einer Lieferung innerhalb eines definierten Zeitfensters rechnen, sobald die Bestellung verarbeitet und das Produkt aus dem Lager versendet wurde.
- Versandarten: meist Standard- oder Expresslieferung (abhängig vom Anbieter)
- Sendungsverfolgung: häufig möglich, sobald das Paket unterwegs ist
- Verpackung: vertrauliche, sichere Verpackung
Für exakte Lieferzeiten in Österreich sowie Hinweise zu Versandkosten und Zahlungsarten sehen Sie bitte in den jeweiligen Shop-Informationen nach.
FAQ – Häufige Fragen zu Silvitra
Wie schnell wirkt Silvitra?
In vielen Fällen setzt die Wirkung etwa nach 30–60 Minuten ein. Bei fettreichen Mahlzeiten kann sich der Wirkbeginn verzögern. Für Ihren optimalen Zeitpunkt kann ein Testlauf in Ruhe hilfreich sein.
Wie lange hält die Wirkung an?
Üblicherweise wirkt ein PDE‑5‑Hemmer für mehrere Stunden. Die Dauer ist individuell unterschiedlich. Faktoren wie Alter, Leber-/Nierenfunktion und Begleitmedikation können die Wirksamkeit beeinflussen.
Darf ich Silvitra zusammen mit anderen Mitteln gegen Erektionsprobleme nehmen?
Nehmen Sie keine weiteren PDE‑5‑Hemmer gleichzeitig. Das erhöht das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere Kreislaufprobleme. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte Ihre Apotheke.
Beeinflusst Essen die Wirkung?
Ja. Insbesondere fettreiche Mahlzeiten können den Wirkbeginn verlangsamen. Leichte Mahlzeiten führen meist zu weniger Verzögerung. Wenn Sie Timing-Probleme bemerken, passen Sie ggf. den Abstand zur Mahlzeit an.
Kann ich Alkohol trinken?
Möglich, aber nur moderat. Alkohol kann die Wirksamkeit verringern und zusammen mit PDE‑5‑Hemmern Schwindel oder Blutdruckabfall begünstigen. Bei starken Beschwerden: nicht weiter trinken und medizinisch abklären lassen.
Welche Medikamente sind besonders problematisch?
Besonders wichtig sind Nitrate (oder NO‑Spender) sowie Riociguat, da die Kombination zu gefährlichem Blutdruckabfall führen kann. Auch andere Wechselwirkungen sind möglich (z. B. starke CYP‑Hemmer, Alpha‑Blocker, manche Antihypertensiva). Für eine sichere Einschätzung sollten Sie alle Medikamente nennen, die Sie einnehmen.
Ist Silvitra auch für jüngere Männer geeignet?
Silvitra ist grundsätzlich für erwachsene Männer mit erektiler Dysfunktion gedacht. Bei jüngeren Männern können die Ursachen (z. B. Stress, hormonelle Themen, Gefäßerkrankungen oder psychologische Faktoren) besonders vielfältig sein. Es ist daher sinnvoll, die Ursache medizinisch zu klären, bevor man eigenständig dauerhaft behandelt.
Was mache ich, wenn die Wirkung ausbleibt?
Prüfen Sie zunächst Timing, Mahlzeit (Fettanteil), Erregung und Alkohol. Ein Ausbleiben kann auch an einer unzureichenden Dosis, Wechselwirkungen oder der Ursache der erektilen Dysfunktion liegen. Sprechen Sie in solchen Fällen mit Ihrer Apotheke oder Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt über Alternativen oder mögliche Ursachenabklärung.
Welche Warnzeichen erfordern sofortige Hilfe?
Sofort medizinische Hilfe bei anhaltenden starken Brustschmerzen, schwerer Atemnot, plötzlicher Sehstörung, deutlichen Hörproblemen oder schmerzhafter Erektion mit ungewöhnlicher Dauer.
Wie lagere ich Silvitra richtig?
Lagern Sie das Produkt gemäß Packungsangaben: trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern. Halten Sie die auf der Verpackung genannte Temperaturspanne ein.
Gibt es Alternativen, falls ich PDE‑5‑Hemmer nicht vertrage?
Ja. Je nach Ursache kommen andere Wirkstoffe (z. B. andere PDE‑5‑Hemmer) oder nicht-medikamentöse Strategien in Betracht. Ihre Apotheke kann Optionen erläutern, Ihre Ärztin/Ihr Arzt hilft bei der Auswahl anhand Ihrer Krankengeschichte.
Zusammenfassung
Silvitra (Sildenafilcitrat 100 mg + Vardenafil 20 mg) ist ein Kombinationspräparat aus zwei PDE‑5‑Hemmern zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Die Wirkung beruht auf einer verbesserten Durchblutung im Penis bei sexueller Stimulation. Der Wirkbeginn liegt typischerweise bei etwa 30–60 Minuten, und der Effekt kann durch fettreiche Mahlzeiten verzögert werden. Alkohol kann die Verträglichkeit und Wirksamkeit beeinflussen, daher ist Moderation sinnvoll.
Achten Sie besonders auf mögliche Wechselwirkungen mit Herz-Kreislauf-Medikamenten und respektieren Sie Warnzeichen. Bei Unsicherheiten oder Vorerkrankungen ist eine individuelle Beratung der beste Weg zu einer sicheren Anwendung.

