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Uniphyl Cr (Theophylline)

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Uniphyl Cr enthält Theophyllin und ist zur Behandlung von Atemwegsbeschwerden wie Asthma oder chronischer Bronchitis gedacht. Das Präparat gibt den Wirkstoff langsam und gleichmäßig frei (Retard/Cr), damit die Wirkung länger anhält. Es kann dazu beitragen, die Bronchien zu erweitern und Symptome wie Atemnot zu lindern. Bitte nehmen Sie das Arzneimittel genau nach Anweisung ein und halten Sie die angegebene Dosierung ein.

Uniphyl Cr (Theophyllin) – Patienteninformation

Uniphyl Cr ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Theophyllin in einer retardierten Form (Cr = Controlled/Modified Release). Es wird zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt, bei denen eine Erweiterung der Bronchien und eine Verbesserung der Atmung erforderlich sind.

Diese Seite bietet eine umfassende, gut verständliche Übersicht zu Wirkung, Anwendung, Sicherheit und Wechselwirkungen – speziell mit Blick auf die Situation in Österreich. Bitte beachten Sie: Die genaue Anwendung kann je nach Person und Erkrankung variieren. Halten Sie sich an die Angaben Ihrer Ärztin/Ihres Arztes und an die Packungsbeilage.


Basis-Informationen zum Produkt

Eigenschaft Beschreibung (übersichtlich)
Wirkstoff Theophyllin
Darreichungsform Retardtabletten (Cr / veränderte Freisetzung)
Wirkprinzip Bronchienerweiterung und entzündungsmodulierende Effekte
Typische Anwendung Chronische Atemwegserkrankungen (z. B. COPD, bestimmte Formen von Asthma)
Besonderheit Theophyllin hat einen relativ schmalen therapeutischen Bereich → sorgfältige Dosierung und Beachtung von Wechselwirkungen wichtig
Handels-/Marktkontext In Österreich als Arzneimittel im regulierten Arzneimittelmarkt verfügbar (unterliegt den geltenden Bestimmungen)

Wie wirkt Uniphyl Cr? (Wirkmechanismus)

Theophyllin gehört zur Gruppe der Xanthinderivate. Es wirkt auf mehreren Ebenen:

  • Bronchienerweiterung: Entspannung der glatten Muskulatur in den Atemwegen (u. a. über Signalwege mit cAMP/Botenstoffen).
  • Entzündungsmodulierend: Theophyllin kann Entzündungsprozesse in den Atemwegen beeinflussen und so die Atmung verbessern.
  • Verbesserung der Atemfunktion: Häufig resultiert daraus eine Erleichterung der Symptome wie pfeifende Atmung, Atemnot und Husten bei geeigneten Patientinnen/Patienten.

Wichtig: Der Nutzen hängt stark von der richtigen Dosierung und der individuellen Verträglichkeit ab.


Pharmakokinetik – Wie der Körper Theophyllin verarbeitet

Die Pharmakokinetik beschreibt, wie der Wirkstoff aufgenommen, verteilt und abgebaut wird.

  • Aufnahme & Retardwirkung: Uniphyl Cr ist als Retardform konzipiert. Dadurch wird Theophyllin langsamer freigesetzt und über längere Zeit wirksam.
  • Verteilung: Theophyllin verteilt sich im Körper; es kann Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Faktoren beeinflussen, die seinen Abbau steuern.
  • Abbau (Leber): Theophyllin wird vor allem in der Leber metabolisiert (u. a. durch CYP-Enzyme).
  • Elimination: Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über die Nieren.
  • Therapeutischer Bereich: Theophyllin ist bekannt dafür, dass die Konzentration im Blut sorgfältig zu überwachen ist, weil zu hohe Werte das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Praxisrelevanz: Bei bestimmten Risikofaktoren (z. B. Rauchstopp/Rauchen, Leberfunktionsstörungen, Interaktionen) kann die Theophyllin-Konzentration deutlich schwanken.


Typische Anwendung und Indikationen

Uniphyl Cr wird in der Regel bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt, wenn eine bronchienerweiternde Therapie erforderlich ist. Je nach Landesschema und individueller Situation kommen z. B. infrage:

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD): zur Symptomlinderung und als Teil der Basistherapie.
  • Asthma bronchiale: in ausgewählten Fällen, wenn eine Zusatz- oder Alternativtherapie angezeigt ist (insbesondere bei entsprechender Verträglichkeit und Nutzen-Risiko-Abwägung).

Die konkrete Entscheidung hängt von Schweregrad, Vortherapien, Begleiterkrankungen und möglicher Interaktion mit anderen Medikamenten ab.


Dosis – Wie wird Uniphyl Cr normalerweise eingenommen?

Die Dosierung muss individuell angepasst werden. Faktoren sind unter anderem Alter, Gewicht, Raucherstatus, Leberfunktion, Begleitmedikation und die zu erreichende Wirksamkeit.

Wichtig: Da Theophyllin einen schmalen therapeutischen Bereich hat, ist ein stufenweises Vorgehen und bei Bedarf eine Kontrolle der Blutspiegel üblich bzw. sinnvoll – besonders bei Risikopatienten oder bei Änderungen der Therapie.

Allgemeine Hinweise (ohne individuelle Verordnung)

  • Retardtabletten werden üblicherweise 1-mal oder 2-mal täglich eingenommen – je nach Präparatstärke und ärztlichem Schema.
  • Die Dosis wird häufig langsam gesteigert, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
  • Nicht eigenständig die Dosis erhöhen oder seltener/öfter einnehmen.

Timing innerhalb des Tages

  • Bei einmal täglicher Gabe: bevorzugt zur gleichen Uhrzeit (z. B. abends), sofern dies in Ihrem Plan vorgesehen ist.
  • Bei zweimal täglicher Gabe: in der Regel mit gleichmäßigen Abständen, z. B. morgens und abends.

Konsequenz für die Praxis: Halten Sie die Einnahmezeiten möglichst konstant. So bleibt die Theophyllin-Freisetzung besser kalkulierbar.


Anwendung – praktische Tipps für die korrekte Einnahme

  • Tabletten ganz einnehmen (Retardform): Bitte nicht zerbeißen, teilen oder zerkleinern, sofern dies in der Packungsbeilage nicht ausdrücklich erlaubt ist. Das kann die Retardfreisetzung verändern.
  • Mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen (z. B. ein Glas Wasser).
  • Essen: siehe Abschnitt „Nahrung und Lebensmittel“ – je nach Situation kann die Aufnahme beeinflusst werden.
  • Vergessene Dosis: Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Orientieren Sie sich an den Hinweisen in der Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach.

Nahrung und Lebensmittel: Welche Wechselwirkungen sind relevant?

Ob und wie Nahrung die Wirkung beeinflusst, kann je nach Person und individueller Stoffwechsellage variieren. Grundsätzlich gilt:

  • Es kann zu Schwankungen bei der Aufnahme kommen, insbesondere bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt.
  • Wenn Sie Beschwerden bemerken (z. B. Übelkeit, Magenbrennen), kann die Einnahme mit oder nach einer Mahlzeit hilfreich sein – sprechen Sie das aber mit Ihrer behandelnden Praxis ab.
  • Große Ernährungsumstellungen (z. B. bei Gewichtsverlust, neue Diäten) können indirekt Einfluss haben (z. B. über Leberstoffwechsel und Interaktionen).

Praktischer Tipp: Wählen Sie möglichst eine gleichbleibende Einnahmeweise im Alltag (z. B. immer nach dem Essen), sofern dies zu Ihrer Verträglichkeit passt.


Alkohol: Bedeutung für Wirkung und Sicherheit

Alkoholkonsum kann die Sicherheit von Theophyllin beeinflussen. Mögliche Gründe:

  • Alkohol kann die Leberfunktion und den Arzneimittelabbau beeinflussen.
  • Zusätzliche Reizung des Magen-Darm-Trakts kann Beschwerden verstärken.
  • Bei Kombination steigt das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere bei höheren Theophyllin-Konzentrationen.

Empfehlung: Vermeiden Sie Alkohol möglichst oder halten Sie ihn sehr gering. Wenn Sie Alkohol trinken möchten, besprechen Sie das idealerweise vorher mit Ihrer medizinischen Betreuung – insbesondere, wenn Sie bereits Nebenwirkungen spüren oder andere Medikamente einnehmen.


Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Theophyllin kann mit vielen Medikamenten wechselwirken, vor allem über den Leberstoffwechsel. Das ist der Kern dafür, warum bei Theophyllin besonders auf eine vollständige Medikationsliste geachtet wird.

Typische Interaktionsbereiche

  • Antibiotika (einige Wirkstoffe): können den Abbau verlangsamen → höhere Theophyllinwerte möglich.
  • Antiepileptika und weitere Arzneien mit Einfluss auf Leberenzyme: können den Abbau beschleunigen → geringere Wirksamkeit möglich.
  • Rauchen: kann den Abbau beschleunigen. Rauchstopp kann zu höheren Theophyllinwerten führen.
  • Herz-Kreislauf-Mittel und andere Sympathomimetika: können Nebenwirkungen (z. B. Herzrasen) verstärken.
  • Weitere Atemwegsmedikamente: besonders bei gleichzeitiger Anwendung bronchienwirksamer Therapien auf Nebenwirkungen achten (z. B. Zittern, Herzklopfen).
  • Rifampicin und bestimmte andere Enzyminduktoren: können Wirksamkeit reduzieren.

Wichtig für Sie

  • Informieren Sie Ihre Apotheke oder Ärztin/Ihren Arzt über alle Medikamente, auch rezeptfreie und pflanzliche Produkte.
  • Bei neuen Medikamenten (z. B. bei Infektionen) ist eine kurze Rücksprache sinnvoll.
  • Bei Verdacht auf erhöhte Theophyllin-Konzentrationen können Blutspiegelkontrollen notwendig sein.

Warnsignale bei Interaktionen sind im Abschnitt „Sicherheitsprofil“ aufgeführt.


Sicherheit und Nebenwirkungen – worauf sollten Sie achten?

Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei Uniphyl Cr Nebenwirkungen auftreten. Theophyllin kann dosisabhängig Beschwerden verursachen, insbesondere im Bereich Magen-Darm, Nervensystem und Herz-Kreislauf.

Häufiger mögliche Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Magenbeschwerden, Sodbrennen
  • Unruhe, Schlafstörungen
  • Zittern
  • Herzklopfen oder schneller Puls

Warnzeichen für Überdosierung / zu hohe Blutspiegel

Bei den folgenden Symptomen sollten Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen bzw. die Notfallnummern nutzen:

  • starkes oder anhaltendes Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
  • starke Übelkeit, Erbrechen, schwerer Durchfall
  • ausgeprägte Unruhe, Verwirrtheit
  • Krämpfe (Krampfanfälle)
  • deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands

Risikofaktoren

  • Leberfunktionsstörungen
  • hohe Dosis oder schnelle Dosissteigerung
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
  • Änderungen im Rauchverhalten (Rauchen/Rauchstopp)
  • höheres Alter oder bestimmte Begleiterkrankungen

Vorsicht bei bestimmten Situationen

Besonders vorsichtig sollte man sein bei bekannten Herzrhythmusstörungen, ausgeprägter Magen-Darm-Empfindlichkeit oder eingeschränkter Leber- bzw. Nierenfunktion. Klären Sie das vor Beginn bzw. bei Änderungen der Therapie.


So nutzen Sie Uniphyl Cr im Alltag richtig

  • Einnahme konsequent: nehmen Sie die Retardtabletten zu festen Zeiten.
  • Medikationsliste führen: Notieren Sie alle Mittel (inkl. Vitamine, Nahrungsergänzungen, pflanzliche Präparate).
  • Rauchen berücksichtigen: Wechsel im Rauchverhalten unbedingt mitteilen – besonders bei Rauchstopp oder Reduktion.
  • Bei Infekten (z. B. Antibiotikatherapie): sofort Rücksprache, weil viele Antibiotika relevant sind.
  • Symptome beobachten: Atemnot ist wichtig – aber auch Nebenwirkungen (Herzklopfen, Unruhe, Magenbeschwerden) ernst nehmen.
  • Keine Eigenanpassung: Dosierung nicht selbst ändern, auch wenn die Wirkung „zu stark“ oder „zu schwach“ wirkt.

Wann und wie lange wirkt es?

Durch die Retardform setzt die Wirkung verzögert und anhaltend ein. Häufig ist eine gleichmäßigere Wirkung über den Tag bzw. die Nacht möglich, verglichen mit nicht-retardierten Formen.

  • Beginn: je nach Person und Freisetzungsprofil oft innerhalb kurzer Zeit nach Einnahme, mit anhaltender Wirkung.
  • Stabilität: regelmäßige Einnahme und gleichbleibende Lebensbedingungen (Einnahmezeit, Nahrung, Rauchen) helfen, Schwankungen zu minimieren.

Wenn die Atemsymptome trotz Therapie weiter stark sind oder Nebenwirkungen zunehmen, sprechen Sie zeitnah mit Ihrer medizinischen Betreuung. Möglicherweise sind Dosisanpassungen oder alternative Strategien erforderlich.


Alternative Optionen (je nach Therapieziele)

Je nach Diagnose (z. B. COPD oder Asthma), Schweregrad und Begleitmedikation kommen Alternativen in Betracht. Beispiele für Therapieklassen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Inhalative Bronchodilatatoren (z. B. langwirksame Beta-2-Agonisten, Anticholinergika)
  • Inhalative Kortikosteroide (insbesondere bei Asthma und bei bestimmten COPD-Konstellationen)
  • Kombinationen aus unterschiedlichen inhalativen Wirkstoffen
  • Andere systemische Optionen können je nach Landesschema und individueller Situation diskutiert werden

Welche Alternative geeignet ist, hängt stark von Ihren Symptomen, der Lungenfunktion, dem Exazerbationsrisiko und Ihrer Verträglichkeit ab. Ihre Ärztin/Ihr Arzt kann hier gezielt beraten.


Uniphyl Cr in Österreich: Markt- und Rechtskontext

In Österreich unterliegen Arzneimittel strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehören:

  • Regulierung von Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit im Rahmen des Arzneimittelgesetzes.
  • Kontrollierte Verfügbarkeit über den regulären Apothekenvertrieb (je nach Einstufung).
  • Richtlinien und Standards für Verordnung und Therapie (z. B. Leitlinien zur COPD-/Asthmatherapie).
  • Pharmakovigilanz: Nebenwirkungen können gemeldet und bewertet werden.

Hinweis zur Praxis: Für patientengerechte Informationen (z. B. Packungsbeilage, Fachinformationen) sind die offiziellen Produktunterlagen maßgeblich.


Aktuelle Hinweise / „Recent Guidance“ – was in der Praxis besonders zählt

Für Theophyllin sind in der praktischen Betreuung besonders relevant:

  • Bewusster Umgang wegen Interaktionen: regelmäßige Überprüfung der Medikation, besonders bei Antibiotika, Herzmedikamenten und anderen Einflüssen auf Leberenzyme.
  • Therapeutischer Spiegel: in vielen Fällen wird bei relevanten Risikofaktoren bzw. bei Unklarheiten die Überwachung der Theophyllin-Konzentration im Blut in Betracht gezogen.
  • Leitlinien-orientierte Therapie: häufig stehen inhalative Therapiestrategien im Vordergrund; Theophyllin kann abhängig von Situation, Ansprechen und Verträglichkeit eine Rolle spielen.
  • Rauchverhalten: Änderungen (Aufhören oder Beginn) sollten konsequent kommuniziert werden.

Wenn Sie unsicher sind, ob Uniphyl Cr in Ihrem Therapieplan noch die beste Option ist, lassen Sie das zeitnah überprüfen.


Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich

Die Verfügbarkeit von Uniphyl Cr kann je nach Wirkstärke und Packungsgröße variieren. In der Regel ist eine rasche Belieferung möglich, sofern das Produkt in den relevanten Liefernetzen verfügbar ist.

  • Vorrat / Nachbestellung: Bei kurzfristiger Nichtverfügbarkeit kann eine Nachlieferung erforderlich sein.
  • Diskrete Zustellung: Online-Bestellungen werden üblicherweise diskret verpackt.
  • Service: Wenn Sie Fragen zur Verfügbarkeit haben, helfen wir gerne bei der Produktauswahl und bei Alternativen innerhalb derselben Wirkstoffgruppe.

Hinweis: Bitte prüfen Sie vor der Bestellung die genaue Stärke (z. B. mg pro Tablette) und die Darreichungsform, damit sie zu Ihrem bisherigen Therapieplan passt.


FAQ – Häufige Fragen

1) Wofür wird Uniphyl Cr typischerweise eingesetzt?

Uniphyl Cr mit Theophyllin wird vor allem bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt, z. B. bei COPD und in ausgewählten Fällen auch bei Asthma als Teil einer passenden Therapie.

2) Wie oft muss ich Uniphyl Cr einnehmen?

Das hängt von der verordneten Dosis und dem individuellen Schema ab. Retardtabletten werden oft 1-mal oder 2-mal täglich eingenommen. Halten Sie sich an Ihren Einnahmeplan.

3) Kann ich die Retardtabletten teilen oder zerdrücken?

In der Regel sollten Retardtabletten nicht geteilt oder zerkleinert werden, weil die Retardfreisetzung dadurch verändert wird. Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach.

4) Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?

In der Regel gilt: keine doppelte Dosis. Nehmen Sie die vergessene Dosis nicht „nach Belieben“ ein, sondern orientieren Sie sich an den Hinweisen in der Packungsbeilage oder lassen Sie sich beraten.

5) Beeinflusst Essen die Wirkung?

Essen kann die Aufnahme und Verträglichkeit beeinflussen. Viele Patientinnen/Patienten vertragen die Einnahme besser mit oder nach einer Mahlzeit. Wichtig ist vor allem eine konstante Einnahmepraxis.

6) Darf ich Alkohol trinken?

Alkohol kann die Sicherheit und den Stoffwechsel beeinflussen. Es wird empfohlen, Alkohol zu meiden oder nur sehr zurückhaltend zu konsumieren und bei Fragen medizinischen Rat einzuholen.

7) Welche Medikamente vertragen sich nicht gut mit Theophyllin?

Es gibt zahlreiche potenzielle Wechselwirkungen (vor allem über den Leberstoffwechsel). Besonders relevant sind bestimmte Antibiotika, einige andere Arzneien, und Änderungen beim Rauchen. Eine vollständige Medikationliste hilft, Wechselwirkungen zu vermeiden.

8) Woran merke ich, dass die Dosis zu hoch ist?

Anzeichen können z. B. starkes Herzklopfen, ausgeprägte Unruhe, Magen-Darm-Beschwerden wie anhaltende Übelkeit/Erbrechen oder im schweren Fall Krampfanfälle sein. Bei Warnzeichen sollten Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

9) Brauche ich Blutkontrollen?

Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab (z. B. Risikofaktoren, Wechselwirkungen, Dosisanpassungen). Häufig werden Blutspiegelkontrollen in Betracht gezogen, um Nebenwirkungen zu vermeiden und die Wirksamkeit sicherzustellen.

10) Gibt es Alternativen zu Uniphyl Cr?

Ja – je nach Diagnose und Behandlungskonzept kommen vor allem inhalative Therapien (Bronchodilatatoren, ggf. inhalative Steroide) oder andere Optionen infrage. Besprechen Sie Alternativen mit Ihrer behandelnden Praxis.


Zusammenfassung

Uniphyl Cr (Theophyllin) ist eine retardierte Therapieoption zur Bronchienerweiterung und zur Verbesserung der Atemfunktion bei bestimmten chronischen Atemwegserkrankungen. Aufgrund des relativ schmalen Sicherheitsbereichs ist die korrekte Dosierung sowie die Beachtung von Wechselwirkungen (u. a. mit anderen Medikamenten, Alkohol und Änderungen beim Rauchen) besonders wichtig. Die Anwendung sollte konsequent nach Plan erfolgen, Retardtabletten sollten in der Regel ganz eingenommen werden, und bei Warnzeichen ist rasch medizinische Hilfe erforderlich.

Wichtig: Nutzen Sie diese Informationen als Orientierung. Für Ihre persönliche Situation gelten die Angaben in der Packungsbeilage und die Empfehlungen Ihrer behandelnden Fachkräfte.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

400mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill