Theo-24 Sr (Theophyllin) – Patienteninformation für Österreich
Theo-24 Sr enthält Theophyllin in einer retardierten (langsam freisetzenden) Darreichungsform. Das Arzneimittel wird vor allem bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt, um die Bronchien zu erweitern und die Atmung zu verbessern. Die nachfolgenden Informationen sind patientenfreundlich formuliert und sollen helfen, Zweck, Anwendung und wichtige Sicherheitsaspekte besser zu verstehen.
Wichtige Hinweise vorab
- Dosierung individuell: Die Theophyllin-Dosis wird üblicherweise an Alter, Körpergewicht, Begleiterkrankungen und Wechselwirkungen angepasst.
- Wirkspiegel-Überwachung möglich: Bei manchen Patientinnen und Patienten wird die Theophyllin-Konzentration im Blut kontrolliert, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
- Langsam freisetzende Form: Theo-24 Sr ist für eine gleichmäßige Freisetzung über längere Zeit ausgelegt. Änderungen der Einnahmeform oder -dauer können die Wirkung beeinflussen.
Basisinformationen zum Produkt
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Wirkstoff | Theophyllin |
| Darreichungsform | Retardtabletten (Sr = sustained release / Retard) |
| Ziel | Bronchien erweitern, Atemwegsbeschwerden bei chronischen Erkrankungen reduzieren |
| Wirkeintritt | Allmählich über den Tag (retardierte Freisetzung) |
| Häufigkeit der Einnahme | Meist 1–2× täglich, abhängig vom ärztlichen Plan |
| Besondere Punkte | Wechselwirkungen sind vergleichsweise häufig; Theophyllin hat ein relevantes Sicherheitsfenster |
Wie wirkt Theo-24 Sr? (Wirkmechanismus)
Theophyllin wirkt auf mehreren Ebenen in den Atemwegen:
- Bronchienerweiterung: Theophyllin entspannt die glatte Muskulatur der Bronchien und erleichtert so die Atmung.
- Beeinflussung entzündlicher Vorgänge: Es kann die Aktivität bestimmter Signalwege dämpfen, die an Entzündung und Atemwegsüberempfindlichkeit beteiligt sind.
- Verbesserung der Atemwegsfunktion: Durch die Erweiterung der Bronchien kann der Luftstrom verbessern und das Gefühl von Enge/„Giemen“ abnehmen.
In der Praxis wird Theophyllin häufig ergänzend eingesetzt, wenn eine alleinige Therapie mit Basis- bzw. inhalativen Maßnahmen nicht ausreicht.
Pharmakokinetik: Wie verarbeitet der Körper Theophyllin?
Theophyllin wird im Körper nach der Einnahme aufgenommen und gelangt über den Blutkreislauf in den Wirkbereich. Bei retardierten Präparaten erfolgt die Freisetzung langsam, wodurch:
- die Wirkung über einen längeren Zeitraum anhalten soll,
- und die Konzentrationsspitzen im Blut reduziert werden sollen.
Wichtige Punkte zur Aufnahme und Verteilung
- Resorption: Die Aufnahme findet im Magen-Darm-Trakt statt. Die tatsächliche Blutkonzentration kann durch Nahrungsaufnahme, Rauchverhalten und Wechselwirkungen beeinflusst werden.
- Verteilung: Theophyllin verteilt sich im Körper; ein Teil liegt an Transportproteine gebunden vor.
Abbau und Ausscheidung
- Abbau: Der Abbau erfolgt überwiegend in der Leber über Enzymsysteme.
- Wirkspiegel- Relevanz: Da die Abbauleistung individuell stark variieren kann, kann die Theophyllin-Konzentration im Blut bei gleichen Dosen unterschiedlich ausfallen.
- Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Nieren.
Daraus folgt: Risikofaktoren (z. B. bestimmte Medikamente, Lebererkrankungen, Rauchen, hohes Alter) können die erforderliche Dosis und die Sicherheit beeinflussen.
Typische Anwendung: Wofür wird Theo-24 Sr verwendet?
Theo-24 Sr wird bei chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt, typischerweise zur symptomatischen Kontrolle, z. B. bei:
- chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
- chronischer Asthmaerkrankung (je nach individueller Situation als Zusatztherapie)
Theophyllin ist nicht dafür gedacht, in der Regel akute Atemnot unmittelbar „wegzuschalten“. Es unterstützt vielmehr die längerfristige Kontrolle.
Timing & Einnahme: So nimmt man Theo-24 Sr richtig ein
Da es sich um ein retardiertes Präparat handelt, sollten Einnahme und Einnahmetechnik besonders sorgfältig erfolgen.
Allgemeine Richtlinien
- Regelmäßig einnehmen: Halten Sie den Rhythmus möglichst konstant ein.
- Mit Flüssigkeit: Tabletten mit ausreichend Wasser einnehmen.
- Ganz schlucken: Retardtabletten sollten in der Regel nicht zerstoßen, geteilt oder zerbissen werden, da sonst die Retardierung verloren gehen kann (genaue Angaben sind der Packungsbeilage zu entnehmen).
- Wenn eine Dosis vergessen wurde: Nehmen Sie die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt. Keine doppelte Dosis nachholen, ohne Rücksprache.
Wann über den Tag?
Häufig erfolgt die Einnahme 1× täglich oder aufgeteilt auf 2× täglich. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen den Dosen gleichmäßig bleibt. Bei höherem Risiko für Nebenwirkungen (z. B. Schlaflosigkeit, Herzklopfen) wird manchmal die Einnahmezeit angepasst – das sollte mit der behandelnden Stelle abgestimmt werden.
Lebensmittel & Essen: Welche Effekte sind möglich?
Nahrungsmittel können die Geschwindigkeit der Aufnahme beeinflussen. Das kann für die Verträglichkeit und Wirkung relevant sein.
Praktische Orientierung
- Konsistenz hilft: Versuchen Sie, die Einnahme im gleichen Verhältnis zu Mahlzeiten vorzunehmen (z. B. immer nach dem Essen oder immer mit dem Essen – je nachdem, wie es bei Ihnen vorgesehen ist).
- Koffein: Theophyllin und koffeinhaltige Getränke (z. B. Kaffee, Energy-Drinks) können sich in der stimulierenden Wirkung überlappen. Das kann das Risiko für Nervosität, Herzklopfen oder Schlafstörungen erhöhen.
Hinweis zu „Theophyllin-ähnlichen“ Lebensmitteln
Manche Pflanzenstoffe wirken stimulierend (z. B. Koffein aus Kaffee/Tee/Cola). Obwohl sie nicht identisch sind, ist die Wechselwirkungsrichtung relevant: mehr Stimulation kann Nebenwirkungen verstärken. Achten Sie daher besonders auf Ihre individuelle Reaktion.
Alkohol & Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Alkohol
- Vorsicht mit Alkohol: Alkohol kann Nebenwirkungen wie Schwindel, Magenbeschwerden oder Kreislaufreaktionen verstärken.
- Kein „passendes Maß“ für alle: Die Verträglichkeit ist individuell. Wenn Sie Alkohol trinken, beobachten Sie besonders Herzklopfen, Übelkeit, Zittern oder Schlafprobleme.
Typische Arzneimittel-Interaktionen
Theophyllin wird vor allem über Leberenzyme metabolisiert. Viele Medikamente können diesen Abbau beschleunigen oder verlangsamen. Das kann zu zu niedriger Wirkung oder zu zu hohen Blutspiegeln mit Risiko für Nebenwirkungen führen.
Beispiele für Wirkstoffgruppen, die relevant sein können (nicht vollständig):
- Bestimmte Antibiotika (z. B. Makrolide wie Clarithromycin/Erythromycin – je nach Situation)
- Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin) können den Abbau verändern
- Herz-/Kreislaufmedikamente und Entwässerungsmittel (z. B. können Elektrolyte beeinflusst werden)
- Raucherstatus spielt ebenfalls eine Rolle: Rauchen kann den Abbau beschleunigen und damit die Spiegel senken
- Andere Arzneimittel gegen Atemwegserkrankungen: insbesondere Kombinationen, die ebenfalls stimulierende bzw. bronchienerweiternde Effekte haben
Informieren Sie bitte Ihre behandelnde Stelle bzw. Apotheke über alle Medikamente, auch pflanzliche Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und frei verkäufliche Mittel.
Dosis: Welche Einnahmemenge ist üblich?
Die exakte Dosis hängt von vielen Faktoren ab, u. a. Alter, Körpergewicht, Leberfunktion, Begleitmedikationen, Rauchen und individuellen Blutwerten. Deshalb können hier nur allgemeine Orientierungen gegeben werden.
Grundprinzipien der Dosierung
- Start niedrig: Häufig wird mit einer niedrigeren Dosis begonnen und bei Bedarf angepasst.
- Retardform beachten: Die Retardtabletten sind so ausgelegt, dass die Einnahme nicht beliebig ersetzt werden sollte.
- Blutspiegel-Kontrollen: Besonders bei Risikofaktoren kann die Überwachung sinnvoll sein.
Typische Dosierschemata (Orientierung)
In der Praxis kann die Einnahme ein- oder zweimal täglich erfolgen. Häufig werden Tagesgesamtdosen in Bereichen gewählt, die eine wirksame und zugleich verträgliche Konzentration anstreben. Die konkrete Stärke (mg) und das Schema ergeben sich aus dem individuellen Therapieplan.
Wichtig: Verändern Sie die Dosis nicht eigenständig. Bei Fragen zur Einnahmemenge, zu verpassten Dosen oder bei Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihre behandelnde Stelle oder Apotheke.
Sicherheitsprofil: Was sollten Patientinnen und Patienten beachten?
Theophyllin ist wirksam, kann aber – abhängig von Spiegel und Empfindlichkeit – Nebenwirkungen verursachen. Das Sicherheitsfenster ist vergleichsweise eng, weshalb die Überwachung bei Risikogruppen häufig besonders wichtig ist.
Mögliche Nebenwirkungen
- Nervosität, Zittern
- Schlafstörungen oder Unruhe (häufiger bei abendlicher Einnahme)
- Kopfschmerzen
- Übelkeit, Bauchbeschwerden, Refluxgefühl
- Herzklopfen, schneller Puls oder Rhythmusstörungen (kann bei erhöhten Spiegeln auftreten)
- Appetitveränderungen
Warnzeichen: Wann sofort reagieren?
Bitte suchen Sie umgehend medizinische Hilfe oder kontaktieren Sie den Notruf/ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenn schwere Beschwerden auftreten, insbesondere:
- starke Herzrhythmusprobleme (z. B. sehr unregelmäßiger Puls),
- anhaltendes Erbrechen, ausgeprägter Schwindel oder Verwirrtheit,
- Krampfanfälle,
- Anzeichen einer schweren Überdosierung (z. B. starkes Zittern, schwerer Unruhegrad).
Risikofaktoren
- Lebererkrankungen oder eingeschränkte Leberfunktion
- hohes Alter
- bestimmte Begleitmedikamente (Wechselwirkungen)
- Veränderungen im Rauchverhalten
- Dehydrierung oder relevante Elektrolytstörungen
Praktische Tipps zur sicheren Anwendung
- Medikationsplan bereithalten: Notieren Sie alle Medikamente (inkl. Dosierungen), damit Wechselwirkungen schneller geprüft werden können.
- Konstant bleiben: Nehmen Sie Theo-24 Sr möglichst gleichmäßig über den Tag ein. Änderungen (z. B. Einnahmezeit, Nahrungsmittelrhythmus) können Wirkung und Nebenwirkungen beeinflussen.
- Auf Koffein achten: Reduzieren Sie Kaffeekonsum und Energy-Drinks, besonders wenn Sie zu Unruhe oder Schlafproblemen neigen.
- Rauchen: nicht abrupt ändern: Ein Wechsel im Rauchverhalten kann den Theophyllin-Abbau deutlich verändern. Besprechen Sie Änderungen vorher.
- Bei Beschwerden frühzeitig handeln: Wenn Sie Herzklopfen, ungewöhnliche Unruhe oder Schlaflosigkeit bemerken, kontaktieren Sie Ihre behandelnde Stelle – eine Dosisanpassung kann notwendig sein.
- Keine „Verdoppelung“ bei Vergessen: Wenn eine Dosis ausgelassen wurde, gilt meist: nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt. Nicht nach eigenem Ermessen verdoppeln.
Alternative Optionen (je nach Erkrankung und Schweregrad)
Die Behandlung von COPD und Asthma richtet sich nach Leitlinien, Symptomkontrolle, Lungenfunktion und individuellen Risiken. Je nach Situation können Alternativen infrage kommen:
Häufige Alternativen in der Praxis
- Inhalative Bronchodilatatoren (z. B. langwirksame Beta-2-Agonisten und/oder langwirksame Anticholinergika)
- Inhalative Kortikosteroide bzw. Kombinationstherapien (v. a. bei Asthma oder bestimmten COPD-Konstellationen)
- Andere systemische Therapieoptionen je nach Verfügbarkeit und individuellen Besonderheiten
Ob Theophyllin ersetzt werden kann, hängt wesentlich davon ab, wie gut die Beschwerden unter der aktuellen Therapie kontrolliert sind und wie die Verträglichkeit ist. Sprechen Sie bei Bedarf mit Ihrer behandelnden Stelle über mögliche Umstellungen.
Theo-24 Sr am Markt & rechtlicher/leitlinienbezogener Kontext in Österreich
In Österreich werden Arzneimittel im Rahmen des europäischen und nationalen Rechts verfügbar gemacht, inklusive Anforderungen an Zulassung, Fach- und Gebrauchsinformation sowie Vertrieb über Apotheken. Für die Therapie chronischer Atemwegserkrankungen gelten ärztliche Leitlinien und evidenzbasierte Behandlungsprinzipien. Theophyllin wird dabei häufig gezielt eingesetzt – je nach Wirksamkeit, Verträglichkeit und vorhandenen Alternativen.
Wichtig ist außerdem: Wegen der relevanten Wechselwirkungs- und Sicherheitsaspekte wird Theophyllin in vielen Fällen erst dann erwogen oder beibehalten, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend sind oder bestimmte patientenspezifische Vorteile bestehen.
„Aktuelle“ praktische Empfehlungen (allgemein)
Auch wenn sich Details je nach Leitlinie und individueller Situation unterscheiden, sind typische Grundsätze:
- Symptomkontrolle und Risikoreduktion stehen im Vordergrund.
- Inhalative Therapien sind oft Basis – je nach Erkrankung.
- Theophyllin wird mit besonderer Aufmerksamkeit für Spiegel, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen beurteilt.
- Rauchen und Begleitmedikation werden in der Anamnese besonders berücksichtigt.
Lieferung & Verfügbarkeit in Österreich (Online-Apotheken-Infos)
Die Verfügbarkeit von Theo-24 Sr kann je nach Lagerbestand variieren. Online-Apotheken in Österreich organisieren die Belieferung üblicherweise mit Versanddienstleistern. Bitte beachten Sie:
- Abgleich der Packungsgröße/Stärke: Wählen Sie im Shop die passende Darreichungsstärke bzw. Packungseinheit.
- Lieferzeit: Kann abhängig von Verfügbarkeit und Versandregion variieren.
- Diskrete Lieferung: In der Regel erfolgt die Zustellung ohne sensible Hinweise auf das Produkt auf dem Paket.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie die richtige Stärke oder Packung gewählt haben, helfen Ihnen Produktinformationen, Rückfragen im Shop oder die Beratung durch die Apotheke.
FAQ – Häufige Fragen zu Theo-24 Sr
1. Ist Theo-24 Sr auch für einen schnellen „Notfall“ geeignet?
Theo-24 Sr ist eine retardierte Langzeittherapie. Es ist in der Regel nicht für den akuten Notfall gedacht. Bei plötzlicher Atemnot ist sofortige ärztliche Abklärung wichtig.
2. Warum gibt es Retardtabletten statt normaler Tabletten?
Retardtabletten geben den Wirkstoff langsamer frei. Das soll eine gleichmäßigere Wirkung über den Tag ermöglichen und Konzentrationsspitzen reduzieren.
3. Was kann passieren, wenn ich Theo-24 Sr zerstoße oder teile?
Dadurch kann die Retardierung verloren gehen. Das kann zu zu hohen Wirkspiegeln und damit zu mehr Nebenwirkungen führen. Nehmen Sie das Präparat daher grundsätzlich so ein, wie es in der Packungsbeilage beschrieben ist.
4. Kann ich Kaffee oder Energy-Drinks weiterhin trinken?
Koffein kann Nebenwirkungen wie Unruhe, Herzklopfen und Schlafstörungen verstärken. Wenn Sie solche Beschwerden bemerken, reduzieren Sie Koffein und besprechen Sie die Situation mit Ihrer behandelnden Stelle.
5. Wechselwirkungen: Muss ich alle Medikamente angeben?
Ja. Besonders wichtig sind Medikamente, die den Abbau beeinflussen. Auch frei verkäufliche Mittel und Nahrungsergänzungen können relevant sein. Bei Unsicherheit fragen Sie in der Apotheke nach.
6. Ich habe unregelmäßig geraucht/aufgehört anzurauchen. Ist das ein Problem?
Rauchen kann den Abbau von Theophyllin beeinflussen. Ein plötzlicher Wechsel kann die Blutspiegel verändern. Sprechen Sie Änderungen im Rauchverhalten möglichst frühzeitig an.
7. Woran merke ich, dass der Theophyllin-Spiegel zu hoch sein könnte?
Typische Hinweise sind starke Übelkeit, Zittern, ausgeprägte Unruhe und Herzrhythmusbeschwerden sowie starke Schlafstörungen. Bei schweren Symptomen suchen Sie rasch medizinische Hilfe.
8. Wie lange dauert es, bis ich eine Verbesserung spüre?
Bei retardierter Einnahme setzt die Wirkung allmählich ein. Die volle Stabilisierung der Beschwerden kann je nach individueller Situation einige Zeit benötigen. Verändern Sie aber nicht eigenständig Dosis oder Einnahmezeit.
9. Was, wenn ich eine Dosis vergessen habe?
Nehmen Sie die nächste Dosis zum geplanten Zeitpunkt. Eine doppelte Einnahme zum Ausgleich wird in der Regel nicht empfohlen.
10. Gibt es eine passende Alternative, falls ich Theo-24 Sr nicht gut vertrage?
Je nach Diagnose und Schweregrad können andere inhalative oder systemische Therapien infrage kommen. Eine Umstellung sollte individuell besprochen werden, insbesondere wegen der unterschiedlichen Wirkprofile.
Zusammenfassung für Patientinnen und Patienten
- Theo-24 Sr enthält Theophyllin als retardierten Wirkstoff.
- Es dient der Langzeitkontrolle bei chronischen Atemwegserkrankungen (z. B. COPD/Asthma, je nach Situation).
- Die Wirkung beruht u. a. auf Bronchienerweiterung und weiteren Effekten in den Atemwegen.
- Wechselwirkungen und Sicherheitsaspekte sind wichtig: Viele Faktoren (Leberfunktion, Begleitmedikamente, Rauchen, Alter) können den Spiegel beeinflussen.
- Bei Nebenwirkungen wie Herzklopfen, starker Unruhe, Schlafproblemen oder Magenbeschwerden sollten Sie frühzeitig Rücksprache halten.
- Retardtabletten sollten nicht zerteilt oder manipuliert werden.
Wenn Sie Fragen zur richtigen Einnahme, zu möglichen Wechselwirkungen oder zur passenden Therapieoption haben, hilft Ihnen die Apotheke in Österreich gern weiter.

